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Home » News » Sawbox: Die Zukunft der Holzverarbeitung
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Das Kärntner Familienunternehmen Springer revolutioniert mit seinem hochkompakten und vollautomatisierten Sägewerk die Holzindustrie.

Die Springer Maschinenfabrik GmbH – ein Familienunternehmen mit Hauptsitz in Friesach, Kärnten, – plant, entwickelt und produziert in dritter Generation Maschinen sowie digitale Lösungen für die holzverarbeitende Industrie. 

Mit der Sawbox hat Springer ein hochautomatisiertes und ultrakompaktes Sägewerk erschaffen, das alle Arbeitsschritte in einer einzigen Anlage vereint. Ein herkömmliches Sägewerk derselben Leistungsklasse hat die Größe von zwei Fußballfeldern – die Sawbox passt in einen Strafraum:

„Mit dieser Anlage ist es uns gelungen, die relevantesten technologischen Entwicklungen der letzten Jahre – von Digitalisierung und KI bis hin zu Robotik und Automatisierung – in einem auf die Anforderungen der Sägeindustrie zugeschnittenen Produkt zu vereinen. Die Sawbox ist ein innovatives und patentiertes Vorzeigeprojekt, das auch international seinesgleichen sucht und die Leistungsfähigkeit heimischer Maschinenbauer:innen demonstriert“,

erklärt Manuel Seiß, CDO/CFO bei Springer. 

Innovation made in Austria

Neben dem hohen Automatisierungsgrad punktet die Sawbox mit hocheffizientem Betrieb: Pro Schicht und Jahr kann die Anlage je nach Ausführungsstandard zwischen 10.000 und 30.000 Festmeter Rundholz verarbeiten. Für die Bedienung der Anlage ist dabei nur ein:e Mitarbeiter:in nötig. Auch der Stromverbrauch fällt mit durchschnittlich 300 bis 600 kWh sparsam aus und kann somit problemlos von einer Photovoltaikanlage gespeist werden. Restholz wie Rinde, Kappstücke und Sägespäne wird für eine nachhaltige Weiterverwertung automatisiert abtransportiert und in Boxen sortiert. 

Das Feedback der Branche ist mehr als positiv: „Wir waren selbst überrascht, wie groß das Interesse an der Sawbox ist. Das zeigt, dass wir damit einen Nerv getroffen haben und in der Branche aktuell großer Handlungsbedarf besteht“, sagt Seiß. Neben dem Fachkräftemangel sind es vor allem die stagnierenden Preise für Schnittholz, die der Holzindustrie zusetzen. Darüber hinaus steigen die Kosten für Energie, Personal und Rohstoffe. Die Verknappung beim Rundholz trifft vor allem KMU hart: „Viele Betriebe stehen gerade vor der Entscheidung – zusperren oder modernisieren? Dabei fällt schnell ein zweistelliger Millionenbetrag an. Mit der Sawbox lassen sich dieselben Produktionskapazitäten mit deutlich niedrigeren Investitionskosten erreichen, und das Ganze mit nur einer/einem Mitarbeiter:in“, verrät Seiß.

Ein ganzes Sägewerk aus einer Hand

Neben bestehenden Sägewerken finden sich unter den Interessent:innen auch viele Waldgenossenschaftenund Großgrundbesitzer:innen, die ihr Rundholz selbst zu Schnittholz verarbeiten wollen. „Das verkürzt Transportwege und wirkt sich positiv auf Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung aus“, sagt Seiß. Die Anlage ist aber auch für holzverarbeitende Betriebe interessant, die ihre Schnittholzversorgung auf eigene Beine stellen wollen. Denn das bedeutet robustere Lieferketten sowie eine Optimierung von Produktionskosten und Planungssicherheit durch langfristig stabile und damit kalkulierbare Schnittholzpreise.

„Die Sawbox kann auch Starkholz bis zu einem Durchmesser von 100 cm verarbeiten. Springer liefert die gesamte Anlage als Generallieferant. Die Kund:innen müssen nur eine entsprechende Werkshalle (ca. 1.500 m²) bereitstellen, den Rest übernehmen wir. Nach der Übergabe der Anlage steht unser Team natürlich weiterhin für Service und Optimierungen zur Verfügung“, so Seiß.

Interessierte können sich jederzeit selbst ein Bild von der Sawbox machen: Noch bis Ende November kann man die Anlage im Springer Werk in 9360 Friesach bestaunen, bevor sie abgebaut und zum Endkunden geliefert wird.

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